
Anthropine – Eine kurze Erklärung
Woher stammt das Wort „Anthropin“?
Das Wort Anthropin stammt vom griechischen Wort Anthropos = der Mensch. Jaeger stellte fest, dass jeder Mensch einen anderen und ganz individuellen Geruch hat, der ganz besonders im Fett der Haut und den Haaren enthalten ist. Diesen Duft nannte er Anthropin, also Menschenduftstoff.
Anthropinkügelchen – Was ist das?
Anthropinkügelchen sind homöopathische Kügelchen, welche aus den eigenen Haaren hergestellt werden. Genauer gesagt aus Haarduft, denn es wird nicht das Haar verwendet, sondern der eigene spezifische Duft, der im Fett der Haare enthalten ist.
Wer entdeckte die Anthropine?
Ca. 1879 wurden die Anthropine an der Uni Hohenheim von Prof. Dr med. Gustav Jaeger entdeckt. Lesen Sie die genaue Erklärung der Anthropine von Prof. Jaeger unter dem Menü „Jaegers Erklärung“.
Welche Wirkung hat Anthropin aus den eigenen Haaren?
Anthropin ist nach Jaeger der Selbstheilstoff des Menschen. In Form homöopathischer Kügelchen, individuell hergestellt aus den eigenen Haaren, stärken sie die Selbstheilkraft bei allen Arten von Krankheiten.
Bei welchen Erkrankungen gab es bislang gute Erfolge?
Z. B. bei Neurodermitis, Psoriasis, Hautgrieß, Allergien, Heuschnupfen, Ängsten, Schlafstörungen, allerg. Asthma, Fußpilz, Warzen, Minderwertigkeitsgefühle, Zählzwang, Zahnfleischentzündung, Atherom und Kopfschmerzen.
Stimmt es, dass die Anthropine selbstbewusster machen?
Ja! Es überrascht mich immer wieder, dass Patienten über dasselbe Phänomen berichten: „Endlich weiß ich was ich will!“ – „Endlich kann ich das sagen was ich denke!“ – „Es hat mich zu meiner eigenen Person geführt!“ - „Endlich kann ich mich wehren!“ – „Ich fühle mich sehr viel sicherer!“ – „Ich kann plötzlich Zusammenhänge viel besser erfassen!“ – „Alles ist für mich klarer!“ – „Ich mache Dinge, die ich mir vorher nicht zugetraut hätte!“
So und ähnlich drücken es Patienten aus. Die Anthropine geben mehr Selbstwertgefühl und stärken das Selbstbewusstsein! Die eigenen Grenzen können so weit gesteckt werden wie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten geht. Ich möchte es sogar so ausdrücken, die Anthropine scheinen das gesamte Potential aus einem Menschen herauszuholen.
Kann man die Anthropine auch bei Tieren anwenden?
Ja – man kann auch aus Tierhaaren die homöopathischen Kügelchen herstellen. Gute Erfahrungen gibt es bislang bei Hunden, Pferden, Katzen, Kühen und Esel. Jaeger nannte sie nicht Anthropine, sondern Animaline. Zu Jaegers Zeiten gab es das Asinin, das aus Eselshaaren hergestellt war. Es galt als Spezifikum für Krampfhusten/Keuchhusten beim Mensch. Keuchhusten hieß früher auch Eselshusten. Das Kyonin, aus den Haaren eines Hundes, bewährte sich bei Staupe.
Kann man auch Haarkügelchen anderer Personen einnehmen?
Im Prinzip ja. Jaeger fand, dass jeder Mensch über ganz individuelle Kräfte und Heilstoffe verfügt und nicht nur Schwachpunkte hat. Die Anthropine wurden früher deshalb auch nach dem Überkreuzgesetz angewandt. D. h. Frauenhaarkügelchen wurden als Heilmittel für Männer eingesetzt und Männerhaarkügelchen als Heilmittel für Frauen. Es gab damals, um ca. 1880, 23 Anthropinkügelchensorten. Diese waren von ganz besonders gesunden Menschen hergestellt, die zudem über ganz besondere Charaktereigenschaften verfügten. Die Nr. 16 war z. B. aus den Haaren von Franz Liszt, dem Klaviervirtuosen und die Nr. 2 war aus den Haaren des damals schnellsten Schnellläufers Europas, Fritz Käpernik, der im Dauerlauf gegen Pferde antrat.
Was versteht man unter „Jungfrauenanthropin“?
Die Nr. 7 der damaligen Anthropine war das so genannte „Jungfrauenanthropin“, es wurde aus den blonden Haaren einer Jungfrau hergestellt. Die Wirkung wurde von der ehemaligen Stuttgarter Hofrath Mayer Apotheke als „Wirkt erheiternd und belebend auf ältere Männer!“ – beschrieben. Mehr darüber auch in der Präsentation!
Neues „Jungfrauenanthropin“ steht zum Test bereit! Hierzu suche ich einige Männer, welche diese Kügelchen freiwillig testen möchten. Ich würde speziell hierzu gerne weitere Erfahrungen sammeln. Es ist zu vergleichen, wie wenn ein Mann mit einer jungen, attraktiven Dame, welche dem Mann äußerst sympathisch wäre, im selben Raum sitzen würde und ihren Geruch einatmen würde und davon und die Nr. 22, eines jungen adretten Mannes von ca. 1880, an mir selbst ausprobierte – die Kügelchen waren also über 120 Jahre alt – musste man mich fast anbinden, so stark war die Wirkung. Diesem Selbstversuch habe ich die weitere Erforschung zu verdanken.
Haben Anthropine eine belebende Wirkung für die „eingeschlafene“ Partnerschaft?
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Teller vor sich mit Ihrem Lieblingsessen und haben alles fast aufgegessen und sind satt. Nicht ein Bissen geht mehr. Schon der Geruch beginnt Sie zu stören, der Ihnen am Anfang noch Appetit machte. Dieser „Sattheitszustand“ kann auch in einer Partnerschaft eintreten. Der Geruch des Partners löst dann unbewusst Aggression aus. Streitigkeiten sind die Folge, obwohl Sie sich nicht streiten möchten und es oft sogar für Sie nicht nachvolllziehbar ist, weshalb Sie sich mal wieder „wegen Kleinigkeiten“ in der Wolle haben.
Ein „Nachtisch“ würde noch gehen, aber bitte nicht dasselbe Essen! Das ist genau der Punkt an dem die Leute fremdgehen – mit dem „Nachtisch“. Neu – prickelnd – anders. Wenn „die Hauptspeise“ nur kapieren würde, dass man sie „trotzdem“ liebt, dass man einfach nur „satt“ ist.
Hier können zwei Dinge helfen:
Um die angehäuften Duftstoffe des Partners wieder etwas zu verdünnen und die „Säftegleichheit“, wie Jaeger es nannte, wieder etwas mehr zu differenzieren, empfahl Jaeger allen Paaren, welche ständig „aufeinanderhocken“ unbedingt getrennt Urlaub zu machen. Und zwar in anderer Umgebung, um andere Luft zu atmen und andere Nahrung zu essen. Wenn sich Paare dann wieder sehen, wirkt der Geruch des Partners wieder als „Lustreiz.
Die zweite Variante ist das gegenseitige Einnehmen der Anthropine des Partners. Dieses hat ebenfalls eine Verdünnung der angesammelten Duftstoffe des Partners zur Folge und der Geruch des Partners kann wieder als positiver Reiz wirken. Ähnlich wie beim Essen: Wenn man seine Lieblingsspeise einige Zeit nicht gegessen hat, verdünnen sich sämtliche Stoffe wieder und man kann seine Lieblingsspeise wieder mit Genuss essen. Nicht umsonst gibt es wohl das Sprichwort: „Wenn es am besten schmeckt soll man aufhören!“ Die Kunst in Beziehungen ist, im rechten Moment eigenen Interessen nachzugehen. In der Distanz wächst auch die Anziehung wieder. Die wechselseitige Einnahme der Anthropine kann in Partnerschaften wieder für Spannung sorgen!
Die Anthropine – ein Stück „Unsterblichkeit“?
Wenn der Partner fehlt, so ist immer auch sein Geruch weg. Viele Menschen bewahren deshalb noch lange die Kleidungsstücke ihres verstorbenen Partners auf, um Trost im Geruch der Kleidungsstücke zu finden. Man kann fast sagen, die Anthropine sind ein Stück „Unsterblichkeit“, denn der Duft des Partners ist konserviert bis in alle Ewigkeit. Sie sind unbegrenzt haltbar.
Wie ich schon sagte, waren die Kügelchen, welche ich an mir selbst ausprobierte mehr als 120 Jahre alt und hatten dabei ihre geheimnisvolle Wirkung bewahrt.