Eine schicksalhafte Begegnung, am Institut für Geschichte der Medizin in Stuttgart, führt Selma Gienger zu einem mehr als 100 Jahre alten Buches ihres Ur-Ur-Großvaters, Prof. Dr. med. Gustav Jaegers. Eine abenteuerliche Verkettung von Ereignissen beginnt, welche Selma Gienger schließlich zu den Anthropinen führt, den homöopathischen Kügelchen aus Menschenhaaren, welche 1879 an der Uni Hohenheim von ihrem Ahnen entdeckt, erforscht und patentiert wurden. Sie findet drei Sorten der ehemals 23 Original-Kügelchen, in einem Museum und probiert die Haarkügelche eines längst verstorbenen Mannes an sich selbst aus und macht dabei außergewöhnliche Erfahrungen, welche sie dazu bewegen, der geheimnisvollen Sache selbst auf den Grund zu gehen ...
Erstmals an die Öffentlichkeit gelangt in diesem Werk die Autobiografie Gustav Jaegers, welche Jaeger im Winter 1916/1917 seiner zweiten Frau Helene diktiert, kurz bevor er eines unnatürlichen Todes stirbt ...